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Das Alltagsgeschäft nimmt die meisten Unternehmer so in Anspruch, dass kaum Zeit und Energie bleibt, sich mit der strategischen Unternehmensplanung zu beschäftigen. Diese Aufgabe ist eine Herausforderung, die sich nicht schnell zwischen Tür und Angel erledigen lässt. Außerdem … wo anfangen und wo aufhören?

Die Erfahrung zeigt, dass solche „großen Brocken“ schnell ihren Schrecken verlieren, wenn man sie strukturiert angeht und in überschaubare Teilaufgaben zerlegt. Dafür ist die SWOT-Analyse ein einfaches und effektives Hilfsmittel.

SWOT-1

SWOT setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Wörtern Strength (Stärken), Weakness (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken) zusammen. Und damit sind schon die ersten Teilaspekte der SWOT-Analyse beschrieben.

In der nachfolgenden Tabelle habe ich dazu ein paar fiktive Beispiele aufgeführt.

 

SWOT-Bsp.

Stärken und Schwächen

Dieser Teil erfordert eine selbstkritische Betrachtung des eigenen Unternehmens. In welchen Bereichen ist es besonders stark? Was kann es besser als der Wettbewerb? Genauso wichtig ist es, sich mit den Schwächen auseinanderzusetzen und unvoreingenommen damit umzugehen. In diesem Stadium rate ich, einfach alles zu notieren was Ihnen dazu einfällt, ohne die einzelnen Aspekte schon zu werten.

 

Chancen und Risiken

Im nächsten Schritt beschäftigen Sie sich mit den externen Faktoren, also dem Markt, in dem Ihr Unternehmen tätig ist und dem dazugehörigen Wettbewerb. Welche Chancen bieten sich und mit welchen Risiken ist zu rechnen?

Agieren Sie in einem Markt, in dem bereits starker Wettbewerb herrscht, oder haben Sie eine lukrative Nische gefunden, in der es neue Wettbewerber schwer haben, sich zu etablieren? Ist mit gesetzlichen Restriktionen oder normativen Vorgaben zu rechnen? Gibt es Entwicklungstendenzen, die die eigenen Produkte oder Dienstleistungen künftig ersetzen könnten? Auch hier gilt: Lieber weit als eng denken und alle möglichen Szenarien aufnehmen.

 

Strategien

Ist die Bestandsaufnahme abgeschlossen, also Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken aufgenommen, geht es daran Strategien zu entwickeln. Wie kann mit den eigenen Stärken die identifizierten Chancen genutzt und den Risiken begegnet werden. Wie können Schwächen ausgeglichen werden, um Chancen nutzen und Risiken zu vermeiden.  Es hat sich bewährt, alle einzelnen Punkte miteinander in Verbindung zu setzen und daraus Strategien zu entwickeln, auch wenn manches auf den ersten Blick vielleicht absurd erscheint. So gelingt es, ausgetrampelte Pfade zu verlassen und neue Perspektiven einzunehmen. Wenn`s gut läuft, entwickeln sich daraus völlig neue Strategieansätze.

 

Fazit

Nach einer SWOT-Analyse wissen Sie nicht nur wo Ihr Unternehmen steht sondern auch, in welche Richtung  es sich weiter entwickeln soll/muss. Die SWOT-Analyse ist ein sehr wirkungsvolles  Werkzeug und  leicht umzusetzen. Daher bietet es sich für alle Unternehmen jeder Größenordnung an, bis hin zum Ein-Personen-Unternehmen.

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